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Unsere Stuecke

Theater zur Gewaltprävention

Clowns Rata Tui

Clowntheater zur Gewaltprävention von Johannes Galli


Konflikte zu erleben und auch zu erleiden gehört in die Lebenswelt bereits sehr kleiner Kinder. Manchmal findet sich keine Lösung und das Lernen findet an der Unlösbarkeit statt. Theater bietet auch hier die Möglichkeit für Kinder, sich anzusehen, was ansonsten unter harten Bedingungen erlebt wird und dabei auch Wege zu entdecken, die bisher vielleicht noch nicht ausprobiert wurden.


Das Theaterstück „Clowns Rata und Tui" gehört zu den echten Clown-Klassikern aus der Feder von Johannes Galli. Seit über 20 Jahren begeistert es Kinder zwischen 5 - 12 Jahren, sprudelt praktisch über vor lauter Gags und hat doch einen sehr tiefen Sinn:
Der eine kann gar nichts , der andere noch weniger, aber beide geben alles, was sie haben und konkurrieren so zunehmend um die Gunst des Publikums. Der Zirkusdirektor ist unauffindbar, also ziehen sie ihr Programm alleine durch und das Mogeln, Schummeln und sich gegenseitig das Spiel zu verderben treibt sich solange auf die Spitze, bis der große Krach nicht mehr zu vermeiden ist und die Fäuste fliegen. Der vermeintliche Sieger aber hat nun gar keine Feierlaune, denn er ist ganz alleine. Und so bereut er bitterlich unter Tränen - indessen der k.o.gegangene Kumpel wieder zu sich kommt und seinen Freund weinend vorfindet, und alles vergeben und vergessen ist, denn er tröstet den anderen liebevoll. Zwei fröhliche Freunde gehen von der Bühne.

Hinter diesem auf Übertreibungen und Überzeichnungen, Wüstheit, Hinterlist und purer Lust am Scheitern basierenden Clownstück steckt der alttestamentarische Mythos von Kain und Abel, wo es heißt, daß einer den anderen erschlug aus Neid, da dessen Gabe von Gott mehr angenommen worden war. Reue und Vergebung mischen sich als die gute Botschaft als neue Lösung für diese uralte Geschichte. Berührend, entspannend und erlösend.

2 Spieler, 45 min, kein Aufwand an Licht- oder Tontechnik, überall drinnen oder draußen spielbar.

Es spielen Günter Geisler und Torsten Kleemann